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Neue Kinderzimmer

So, dann ratet mal, was hat dieses Bild hier zu bedeuten? WeinbergschneckenhäuserJa, richtig, unser Schneckenbuntbarsch-Nachwuchs bekommt neue Kinderzimmer zum Verstecken, Bewohnen, Verschieben und, bei nicht mehr gefallen, zum Wiedereingraben und dann zum Wiederneuentdecken. Die kleinen Barsche sind hier gaaanzzz fliexibel.

Insgesamt haben wir dem Nachwuchs 20 neue Häuschen (courtesy of ebay.de) zur Verfügung gestellt. Ein Großteil davon wird schon bewohnt. Der Rest noch misstrauisch beäugt, schließlich könnte sich ja doch noch eine Schnecke darin verstecken.

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Meine Ecke, meine Schneckenhäuser, mein Baustil, basta! Barsche können ja so stur sein!

Er hat es schon wieder getan. Der Sand ist weg, der Anblick der Teichfolie am Boden schnebubabodendes Aquariums schmückt mal wieder die vordere linke Ecke. Ich weiß nicht mehr wie oft wir diese Ecke schon wieder mit Sand aufgefüllt hatten – jedes Mal hat er den Sand wieder abtransportiert und seine beiden Schneckenhäuser wieder “wie gehabt” platziert. Unbeirrbar der kleine Racker!

Unsere Schneckenbuntbarsche (Neolamprologus multifasciatus) oder auch “SchneBuBa’s”

Real-Estate ist wichtig!

Sie leben in unserem größten Aquarium (250L) und besitzen ein “Real-Estate”-Portfolio von nicht weniger als 10 luxuriösen, leichtbewachsenen Wein-bergschneckenhäusern. Ein gutes Schneckenhaus muss “mobil” sein und wird von Zeit zu Zeit an andere Orte transportiert um eine neue evtl. verbesserte Aussicht zu genießen z.B. bessere Sicht auf den Fernseher.

Schneckenbuntbarsch - Neolamprologus multifasciatus

Jeder der Erwachsenen hat so sein eigenes zugewiesenes Zimmer und Besucher sind nicht gern gesehen. Privatsphäre muss gewahrt werden.

Baupläne und Änderungen der “Gesamtanlage” werden gemeinsam besprochen und entschlossen. Auch bei der Ausführung der “Buddelarbeiten” unterstützt man sich gegenseitig – ganz nach der Devise “Gemeinsam mehr erreichen”. Wer Sand in die falsche Richtung transportiert und ungenehmigte Bauänderungen vornimmt wird umgehend deutlich darauf hingewiesen.

Die Familie

Anfangs waren es vier……. Nun, ca. 6 Monate fast forward, zählen wir vier Erwachsene, einen Junior, vier Kinders und geschätzte 4 Babies. Ja, aus der gemütlichen Viererrunde wurde eine kleine Kolonie und wir fürchten uns vor weiteren Vermehrungen denn irgendwann wird der Real Estate knapp.

Schneckenbuntbarschfamilie

Die Aufzucht des “Offsprings” ist Gemeinschaftsaufgabe. Feindfische werden gemeinsam bekämpft und vertrieben. Selbst der Nachwuchs untereinander achtet auf die gegenseitige Einhaltung der elterlichen Regeln. Streitereien sind also an der Tagesordnung – alles ganz normal.

Spitzmuscheln, die wir von unserem Italienurlaub mitgebracht haben dienen als Kindergarten und Rückzugsmöglichkeit für die Jüngsten.

Unser 250L-Tanganijkabecken – das Leben ist eine Baustelle…

Nach langem Warten und Zögern ( sollen wir nun, oder sollen wir nicht), haben wir es endlich geschafft unser 250L Becken, einzurichten, in Betrieb zu nehmen, einzufahren und zu besetzen. (Für Technikfragen bitte Paul fragen!)

unser-250L-Tanganijka-Becken

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