Archive for the ‘Lebendfutter’ Category
Lebendfutter Hotspot in München
Haben wir doch gestern tatsächlich entdeckt, dass es im See des Olympiaparks in München nur so wimmelt vor Mückenlarven. ![]()
Also tut Euren Fischen was Gutes und geht tümpeln!
Feinmaschigen Kescher und Behälter nicht vergessen und den “Fang” immer gut abspülen bevor Ihr ihn verfüttert! Viel Spaß!
Mückenlarven-Suchfoto….:-)
Wer findet die vielen guten leckeren Mückenlarven?
Auf diesem Foto seht Ihr unsere sehr ergiebige Regentonne. Darin wimmelt es nur so von schwarzen und roten Mückenlarven. Alle 2 – 3 Tage “fische” ich hier eine Portion raus und verfüttere sie an meine Fadenfische (Trichogaster leerii). Die finden das Futter super lecker und sind dann immer ganz aufgeregt vor lauter Freude. Ich persönlich hoffe ja immer nur, dass die beiden ordentlich aufessen… sonst werde ich das büsen müssen, wenn sich die geschlüpften Mücken dann nachts an mich heranschleichen… ja, ja, the circle of life…
Im 10-Liter Eimer durch den Winter –Wasserflöhe (Daphnia) auf der Heizung
Letztes Jahr irgendwann im Oktober wurde in meiner Werkstatt auf dem Fensterbrett Platz geschaffen; nein, nicht für eine neue Zimmerpflanze oder Duftkerze – sondern für einen 10 Liter Eimer mit Wasserflöhen. So setzt sich eben jeder seine Prioritäten und ich wollte meinen Zuchtansatz nicht dem Winter zum Opfer fallen lassen, außerdem liebt mein Kampffisch die Flöhs…..
So überwinterten die kleinen Filtrirer in meiner Werkstatt am besten Fensterplatz und inkl. angewärmten Hintern von der Heizung.
Je kürzer die Tage und umso weniger Sonnenlicht durch das Fenster in den Eimer fiel, umso geringer fiel die Vermehrungsquote aus. So wurden wochenlang gar keine Flöhs an unsere Fische verfüttert.
Jetzt, Anfang März vermehren sich die Flöhs bereits schon fast doppelt so schnell, wie im November oder Dezember. Auch die Menge der Eier, die die Weibchen tragen, ist nun schon entscheidend höher. Im Winter konnte ich 2 – 3 Eier pro Weibchen beobachten nun sind es schon 6 – 8 Eier pro Weibchen. Ja, man es hört es raus, es entspannt mich den Flöhen zuzusehen…
Gefüttert habe ich die Flöhs mit Flockenfutter, Welstabletten, Kahmhaut und Algen. Futter gab es allerdings nur, wenn das Wasser wieder sauber war.
Auch den Blasenschnecken scheinen die Zustände im Eimer nicht zu widrig zu sein, weil alle brav drin bleiben.
Sobald der Nachtfrost vorüber ist wandern die Flöhs allerdings wieder nach draußen auf den Balkon, da Besucher und Kunden nicht die gleiche Begeisterung für die Flöhs aufbringen können wie ich…….
Guppy-Love
Vor ca. 3 Wochen haben wir uns eine Herde bunter Guppys von Obi geholt mit der Absicht den Nachwuchs als Lebendfutter an unsere Kampffische (betta splendens) zu verfüttern. Nun ja, so ganz ging die Rechnung leider nicht auf. Nach ca. 1,5 Wochen hatten wir den ersten Nachwuchs und Ray unser Kampffischmännchen zeigte absolut NULL (nada, nothing, none at all) Interesse den kleinen Baby-Guppys hinterher zu jagen, er scheint besseres zu tun zu haben. Schlafen zum Beispiel… :-/
Enchyträenzucht im Spaghnum Moos
Zuchtanleitung für Mikrowürmer
Aus meiner Erfahrung hat sich bewährt einen Plastikbehälter (ca. 15 x 10 cm) 2 – 3 cm hoch mit Haferflocken zu füllen, etwas Trockenhefe dazugeben und mit Wasser zu einem zähen Brei vermischen. Darauf achten, dass der Behälter nicht im Dunkeln steht aber auch nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Am besten wachsen die Würmer bei Temperaturen zwischen 18 – 25°C.
Lebendfutterzucht – ein Gesamtüberblick
Wie bereits berichtet habe ich auf der AquaFisch in Friedrichshafen einen Enchyträenzuchtansatz, einen Grindalwürmer-Zuchtansatz und einen Wasserflöhe-Zuchtansatz erworben. Zusätzlich gabs bei ZooZajac noch einen Springschwanz-Zuchtansatz im Angebot. Da konnte ich nicht wirklich widerstehen. Im grossen und ganzen sieht unsere Lebendfutterzucht nun wie folgt aus:
Enchyträen
Vor allem die letzen beiden Tage hatte ich den Eindruck, dass sich die Würmer
vermehrt unter, jedoch nicht an, der kleinen Plexiglasscheibe sammeln. Hinzugesellt haben sich ein paar Springschwänze und sofern ich es vermute entweder kleine Spinnen oder verdammt dicke Milben. Hierzu muss ich noch etwas nachforschen.