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Im 10-Liter Eimer durch den Winter –Wasserflöhe (Daphnia) auf der Heizung
Letztes Jahr irgendwann im Oktober wurde in meiner Werkstatt auf dem Fensterbrett Platz geschaffen; nein, nicht für eine neue Zimmerpflanze oder Duftkerze – sondern für einen 10 Liter Eimer mit Wasserflöhen. So setzt sich eben jeder seine Prioritäten und ich wollte meinen Zuchtansatz nicht dem Winter zum Opfer fallen lassen, außerdem liebt mein Kampffisch die Flöhs…..
So überwinterten die kleinen Filtrirer in meiner Werkstatt am besten Fensterplatz und inkl. angewärmten Hintern von der Heizung.
Je kürzer die Tage und umso weniger Sonnenlicht durch das Fenster in den Eimer fiel, umso geringer fiel die Vermehrungsquote aus. So wurden wochenlang gar keine Flöhs an unsere Fische verfüttert.
Jetzt, Anfang März vermehren sich die Flöhs bereits schon fast doppelt so schnell, wie im November oder Dezember. Auch die Menge der Eier, die die Weibchen tragen, ist nun schon entscheidend höher. Im Winter konnte ich 2 – 3 Eier pro Weibchen beobachten nun sind es schon 6 – 8 Eier pro Weibchen. Ja, man es hört es raus, es entspannt mich den Flöhen zuzusehen…
Gefüttert habe ich die Flöhs mit Flockenfutter, Welstabletten, Kahmhaut und Algen. Futter gab es allerdings nur, wenn das Wasser wieder sauber war.
Auch den Blasenschnecken scheinen die Zustände im Eimer nicht zu widrig zu sein, weil alle brav drin bleiben.
Sobald der Nachtfrost vorüber ist wandern die Flöhs allerdings wieder nach draußen auf den Balkon, da Besucher und Kunden nicht die gleiche Begeisterung für die Flöhs aufbringen können wie ich…….
Unsere Schneckenbuntbarsche (Neolamprologus multifasciatus) oder auch “SchneBuBa’s”
Real-Estate ist wichtig!
Sie leben in unserem größten Aquarium (250L) und besitzen ein “Real-Estate”-Portfolio von nicht weniger als 10 luxuriösen, leichtbewachsenen Wein-bergschneckenhäusern. Ein gutes Schneckenhaus muss “mobil” sein und wird von Zeit zu Zeit an andere Orte transportiert um eine neue evtl. verbesserte Aussicht zu genießen z.B. bessere Sicht auf den Fernseher.
Jeder der Erwachsenen hat so sein eigenes zugewiesenes Zimmer und Besucher sind nicht gern gesehen. Privatsphäre muss gewahrt werden.
Baupläne und Änderungen der “Gesamtanlage” werden gemeinsam besprochen und entschlossen. Auch bei der Ausführung der “Buddelarbeiten” unterstützt man sich gegenseitig – ganz nach der Devise “Gemeinsam mehr erreichen”. Wer Sand in die falsche Richtung transportiert und ungenehmigte Bauänderungen vornimmt wird umgehend deutlich darauf hingewiesen.
Die Familie
Anfangs waren es vier……. Nun, ca. 6 Monate fast forward, zählen wir vier Erwachsene, einen Junior, vier Kinders und geschätzte 4 Babies. Ja, aus der gemütlichen Viererrunde wurde eine kleine Kolonie und wir fürchten uns vor weiteren Vermehrungen denn irgendwann wird der Real Estate knapp.
Die Aufzucht des “Offsprings” ist Gemeinschaftsaufgabe. Feindfische werden gemeinsam bekämpft und vertrieben. Selbst der Nachwuchs untereinander achtet auf die gegenseitige Einhaltung der elterlichen Regeln. Streitereien sind also an der Tagesordnung – alles ganz normal.
Spitzmuscheln, die wir von unserem Italienurlaub mitgebracht haben dienen als Kindergarten und Rückzugsmöglichkeit für die Jüngsten.
Das Prager Süßwasseraquarium
Während unserem Aufenthalt in Prag haben wir auch das örtliche Süßwasser-aquarium im Zentrum der Altstadt besucht. In einem Kellergewölbe, angrenzend an die Prager Katakomben, ausgestattet mit bequemen Ledersofas und “romantischer” Beleuchtung kann man die einheimischen Süßwasserfische der Moldau bewundern und beobachten. Hier sind die Fotos von Stichling, Hecht, Karpfen, Wels, Forelle und Co.
Den Link zur Website des Aquariums gibt’s hier: http://www.podhladinouvltavy.cz/
Dieser Wels war schon sehr beeindruckend. Ich bezweifle, daß er sich noch viel bewegt, aber solch eine stolze Größe zu erreichen ist doch auch schon was. Zum Größenvergleich habe ich mich mal daneben gestellt. *grins*
KaFi-licious – Neue Fotos von unserem betta splendens Nachwuchs
Endlich gibt es wieder ein neues Update von unserem Kampffischnachwuchs (betta splendes crowntail). Geschlüpft sind die drei Mitte Februar 2010 und sind bis dato drei ein halb Monate alt. Inzwischen wurde auch ersichtlich, dass es sich um drei superhübsche blau-rote Weibchen handelt, die im Laufe der nächsten beiden Monate endlich geschlechtsreif werden. Die drei teilen sich ein dicht bewachsenes 54L-Aquarium, sind kerngesund und fühlen sich pudelwohl.
Die schwarze Schnecke im grünen Ei – Pomacea Glauca
Vor einigen Tagen hatte ich von einem grünen Apfelschneckengelege einer Pomacea Glauca berichtet. Gerade eben habe ich mal nachgesehen, ob sich denn schon was getan hat und siehe da, die kleinen schwarzen Schnecks sind schon durch die Eihülle hindurch zu sehen. Jetzt wird das Schlüpfen nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. *freu* Hier ein paar Bilder:
Guppy-Love
Vor ca. 3 Wochen haben wir uns eine Herde bunter Guppys von Obi geholt mit der Absicht den Nachwuchs als Lebendfutter an unsere Kampffische (betta splendens) zu verfüttern. Nun ja, so ganz ging die Rechnung leider nicht auf. Nach ca. 1,5 Wochen hatten wir den ersten Nachwuchs und Ray unser Kampffischmännchen zeigte absolut NULL (nada, nothing, none at all) Interesse den kleinen Baby-Guppys hinterher zu jagen, er scheint besseres zu tun zu haben. Schlafen zum Beispiel… :-/