Unser 250L-Tanganijkabecken – das Leben ist eine Baustelle…

Nach langem Warten und Zögern ( sollen wir nun, oder sollen wir nicht), haben wir es endlich geschafft unser 250L Becken, einzurichten, in Betrieb zu nehmen, einzufahren und zu besetzen. (Für Technikfragen bitte Paul fragen!)

unser-250L-Tanganijka-Becken

Wir hatten uns schon lange Schneckenbuntbarsche gewünscht, konnten uns aber nie so richtig entscheiden, welche denn am Besten passen würden und da das Becken ja so groß ist Bedarf es schon einer gewissen Anzahl an Fischen, um das Becken “belebt” aussehen zu lassen. Und, wir wollten “grabende Fische”.

Baustelle-250L-Becken

Reality-Check: Wer sich “grabende” Fische wünscht, soll damit rechnen, dass die Fische graben. Im Bild neben an sehen Sie wie aus der ebenen Sandline eine NEUE Skyline wurde!

Nun, das Konstruktionsteam und die Raumdesigner unseres Aqua’s stellen sich wie folgt zusammen:

2 Pärchen Neolamprologus multifasciatus “SchneBuBas” wohnhaft in einer 6 Zimmerwohnung bestehend aus 6 Weinbergschneckenhäusern;

Neolamprologus-multifasciatus

Neolamprologus-multifasciatus1

6 Stück Altolamprologus calvus “Indianers!” wohnhaft IN einem ca. 10kg schweren Lochgesteinhaufen

Altolamprologus-calvus-2

Altolamprologus-calvus

und at last:

2 Stück Julidochromis regani “die Zigarrengang” wohnhaft UNTER dem ca. 10kg schweren Lochgesteinhaufen und gute 12 – 15cm groß.

julidochromis-regani

julidochromis-regani-im-Fels

Updates über den aktuellen Baufortschritt und die Eigenheiten der Angestellten erfahren Sie in Kürze!

Kurze Ergänzung zur Technik:

Es handelt sich um ein 250L Juwel Aquarium (120cm) mit Standard Beleuchtung – 2 mal T8 – und Standard 150W Heizstab und einem blauen LED Mondlicht.

Zur Sicherheit haben wir eine dicke Teichfolie unter dem Sand auf das Glas geklebt. Da wir von Anfang an wussten es sollten grabende Fische rein waren wir und bewusst dass auch mal ein Gesteinsbroch Gesteinsbrocken en abrutschen kann. Da wollten wir durch die Folie etwas vorbeugen und sicherstellen, dass kein Stein direkt aufs Glas fallen kann.

Interessanter ist dann schon der Filter. Da ein Tanganijka Becken eher spärlich bepflanzt ist sind wir davon ausgegangen, dass die Filterung umso wichtiger sein muss. Installiert ist jetzt ein Außenfilter von “Clearwater” mit 10 Liter Volumen, 1200 Liter/Stunde Durchsatz und 4 Filterkörben. Gefiltert wird zuerst mit Tonröhrchen für den Grobschmutz, dann grober Schaumstoff. Als dritte Ebene dann Eheim Biomax für die Bakterien und zum Abschluß der Feinfilter. Bisher hat sich das Ganze gut bewährt – einzig an der Lautstärke des Filters müssen wir noch arbeiten. Momentan steht der Filter frei – wahrscheinlich wird es genügen dem Unterschrank zwei Türchen zu verpassen um das Geräusch des Filters etwas zu dämpfen.

Share |

Ein Kommentar zu “Unser 250L-Tanganijkabecken – das Leben ist eine Baustelle…”

Kommentar schreiben