Alice – die kleine schwarze Apfelschnecke
Anfang Februar diesen Jahres haben wir, um das Geburtstagsaquarium unseres Jüngsten zu besetzen, Apfelschnecken von einem Online-Wirbellosenhändler gekauft. Alice und Ihre Gefährten wurden in tiefster Kälte in einer Styroporbox mit Heatpack auf den Weg zu uns geschickt. Als das Paket ankam, war der Inhalt schon sehr abgekühlt. Es wurde uns klar, dass der Winter nicht unbedingt der beste Zeitpunkt ist, um Apfelschnecken bzw. Wirbellose allgemein zu verschicken. Das ist
nicht fair für die kleinen Racker. Wir haben dann erstmal alle Schnecken in eine kleine Schüssel mit lauwarmen Wasser gelegt und gewartet, wieviele der Truppe Lebenszeichen von sich geben.
Schon bald kamen die ersten kleinen Atemröhrchen der ca. 1,5cm grossen Schnecken zum Vorschein; nur bei Alice nicht. So haben wir Alice nach ca. 30min traurig und enttäuscht, da sie im Shop die letzte verfügbare schwarze Apfelschnecke war, auf die Fensterbank neben das Schüsselchen gelegt, um Sie später zu entsorgen. Ungefähr 3 Stunden später wagte sich Alice d
och noch aus Ihren Gehäuse und gab Lebenszeichen von sich. Inzwischen hat Alice alle anderen Artgenossen, die in der gleichen Lieferung enthalten waren, um einiges “überwachsen” und ist nun schon gut 4cm gross! Alice hat einen schwarzen Fuß mit weiß/grauen Punkten, die nur bei genauem Hinsehen sichtbar sind. Sie ist sehr aktiv und fleissig am Futtern. Happy End!
ohhh da hatte die Kleine aber Glück.
Mir ist das auch schon passiert, bei einer grünen Pomacea bridgesii. Ich bekam eine Lieferung und sie war als einzige völlig in ihr Gehäuse zurückgezogen und rührte sich ewig nicht. Das Wasser in dem die Schnecken transportiert worden waren, war sehr dreckig und das Gefäß in dem die Kleinen reisten war nicht gepolstert.
Da alle anderen Schnecken längst hervorgekommen waren oder dabei waren, befürchtete ich schon sie sei tot.
Traurig setzte ich das hübsche Tierchen in eines meiner Aquarien um ihr eine letzte Chance zu geben. Sie lang stundenlang regungslos in dem Becken, doch dann tat sich etwas.
Piet -so heißt er mittlerweile- streckte seine Fühlerchen hervor und begann sich auf Futtersuche zu begeben. Seitdem ist der kleine Glückspilz eine meiner aktivsten Schnecken und mit seinem Rüssel immer gleich zur Stelle wenn es etwas zu beschnüffeln gibt.
LG